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Charity Event zugunsten der Kinder aus psychosozial belasteten Familien

Jedes siebte Kind wächst in einer Suchtfamilie auf. Insgesamt ist davon auszugehen, dass diese Kinder im Vergleich zu Kindern aus nicht psychosozial belasteten Familien einem größeren Risiko ausgesetzt sind, später selbst eine Suchtproblematik zu entwickeln. Das im Fokus stehende Resilienzkonzept des Kisu+ Projektes zielt auf eine Förderung sozialer, kognitiver und emotionaler (Lebens-)Kompetenzen dieser Kinder, die oft durch die erkrankten Eltern nicht gegeben sein können. Das Projekt wurde auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und jahrzehntelanger Erfahrung in der Präventionsarbeit entwickelt. Im Jahr 2011 wurde das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit unterstützt und in Jugendzentren aus Schleswig-Holstein erprobt, evaluiert und modifiziert. Durch das Charity-Event wirbt die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V. um weitere Finanzierung für Kisu+. Zu diesem Zweck veranstaltet die LSSH zusammen mit der Restaurant Drathenhof in Molfsee in Kooperation mit der Droge 70 das Charity-Event. Durch die Erträge aus dem Brunchen und zahlreichen Aktivitäten für klein und groß, sowie Spenden von Sponsoren wie der Provinzial, dem THW, dem Freilichtmuseum, dem Landessportverband Schleswig-Holstein, etc. soll das Kisu+ Projekt in Schleswig-Holstein weiter ausgebaut und umgesetzt werden.
Weitere Informationen zum Projekt und zum Event.

Infodienst SUCHT 1-2013: Alter und Sucht

Das Thema „Alter(n)“ beschäftigt unsere Gesellschaft zunehmend. Die Ansichten, ab wann man als „alt“ gilt, gehen oft weit auseinander. Eine angelsächsische Differenzierung des Alters, die sich nicht an Lebensjahren orientiert, sondern an „Funktionen“, kann da Abhilfe schaffen, da eine Einteilung in die „gogos, slowgos und nogos“ erfolgt. Hier kann sich jeder selbst eingruppieren – ganz ohne Schubladendenken. Denn gerade im Bereich von Suchterkrankungen wird es aufgrund von Folgeschäden oft schwierig, übliche Altersgrenzen festzulegen.
Hinzu kommt, dass in den kommenden 17 Jahren das Statistische Bundesamt in der schleswig-holsteinischen Bevölkerung einen Anstieg von über 30% bei dieser Altersgruppe „65 Jahre oder älter“ erwartet (siehe Grafik). Menschen dieses Bevölkerungssegments sind oftmals betroffen vom Verlust von Angehörigen, sozialer Isolation, Krankheit etc. Derartige Faktoren können eine Suchtentwicklung begünstigen. Das Thema „Sucht im Alter“ wird unter diesen Gesichtspunkten auch in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen und führt somit zum Titelthema dieser Ausgabe des Infodienstes SUCHT.

Methoden zur Prävention von Computerspielsucht in der Grundschule

Angesichts der Zunahme von Suchtproblemen im Bereich der Medien rückt die Suchtprävention in den Mittelpunkt einer gesundheitsfördernden pädagogischen Handlungsweise. Die LSSH bietet nun eine hilfreiche Handreichung für Fachkräfte aus der Suchtprävention, Lehrer und Pädagogen hinsichtlich der Problematik Computerspielsucht. Die Ziele bezogen auf die Arbeit mit den Kindern sind vielfältig. Die Methoden sollen überwiegend eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen und mit problematischem Computerverhalten fördern. Die Zielgruppe wird mit den Chancen als auch Risiken der Computernutzung konfrontiert und zur persönlichen Auseinandersetzung angeregt.
Mehr Informationen und Bestellmöglichkeiten erfahren Sie hier.

Elternberatung bei Suchtgefährdung von Kindern

Eine Vielzahl von Eltern ist mit einem problematischen Konsum von Alkohol und Drogen ihrer heranwachsenden Kinder konfrontiert. Hinzu kommt die zunehmende Verbreitung sogenannter Verhaltenssüchte bei Jugendlichen: problematisches Glücksspielverhalten und insbesondere die übermäßige Nutzung von Internet oder Computerspielen. Eltern können auf der ELSA Webseite unter www.elternberatung-sucht.de wählen, ob sie eine anonyme Beratungsanfrage per Mail-Formular verschicken, einen persönlichen Chat-Termin reservieren oder direkt in das mehrwöchige, internetbasierte Beratungsprogramm einsteigen möchten. ELSA bietet somit erstmals eine strukturierte, mehrwöchige Online-Beratung für Eltern, die mit dem Suchtverhalten ihrer Kinder konfrontiert sind.

Werde JiMs Barkeeper

Die Landesstelle für Suchtfragen bildet am 27. April 2013 Jugendliche JiM’s Barkeeper aus. JiM steht für Jugendschutz im Mittelpunkt. Zusammen mit dem alkoholfreien Cocktailwagen will man Jugendlichen und Erwachsenen auf Festen und Veranstaltungen leckere, alkoholfreie Alternativen zu alkoholischen Getränken anbieten. Das Besondere dabei ist, nur Jugendliche dürfen Barkeeper sein und später in dem Cocktailwagen arbeiten.
Die Schulung findet in der LSSH statt; weitere Informationen finden Sie hier.

Moderne Alkoholprävention auf dem Prüfstand

Der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen wird in der Bevölkerung, aber auch in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Kritisch hinterfragt wird auch die Alkoholprävention. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland nur unzureichend verhältnispräventive Maßnahmen zur Alkoholprävention implementiert. Aber auch die verhaltenspräventiven Initiativen und Projekte zur Alkoholprävention werden kritisch hinterfragt. So zieht ein aktueller Bericht des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information den Schluss, dass in Deutschland weitestgehend nicht evaluierte Alkoholpräventionsprojekte eingesetzt werden.
Vor diesem Hintergrund stellt sich auch für Praktiker der Suchtprävention die Frage, welche Initiativen und Projekte der Alkoholprävention erfolgversprechend sind. In diesem Sinne will eine von der LSSH und dem IFT-Nord veranstaltete Fachtagung am 21. Januar 2013 den gegenwärtigen Kenntnisstand skizzieren und viel versprechende Praxisbeispiele vorstellen. (Flyer)
Pressemitteilung 18.01.2013

Abgabetermine DRV-Nord/-Bund und für Landesgelder

Verwaltungstechnische Hinweise: Die Verwendungsnachweise für die DRV-Nord sind - wie in den Verträgen angegeben - bis zum 31.1.2013 bei der LSSH einzureichen.
Die Verwendungsnachweise für die DRV-Bund sind - wie in den Verträgen angegeben - bis zum 28.2.2013 bei der LSSH einzureichen.
Die Verwendungsnachweise für die Landesgelder (M-Selbsthilfeförderung, ME Essstörungen) sind entgegen den Verträgen bis zum 28.2.2013 bei der LSSH vorzulegen.

Infodienst SUCHT 3-2012: Drogenpolitische Diskussionen

Der neue Infodienst SUCHT Newsletter ist erschienen. Die dritte Ausgabe 2012 greift die „hitzigen“ drogenpolitischen Diskussionen des Sommers auf, die aufgrund des aktuellen Koalitionsvertrages der schleswig-holsteinischen Regierung entstanden sind. U.a. beauftragte das Gesundheitsministerium die LSSH, eine Befragung der Fachkräfte in S-H zu den drei großen Themen „Drug-Checking“, Drogenkonsumräume und Eigenbedarfsgrenze „Cannabis“ durchzuführen. Diese und viele andere Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Infodienst SUCHT.
Der Newsletter ist ab sofort im Download-Bereich und hier erhältlich.

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